Deutscher Gewerkschaftsbund

Das Projekt in den Medien

"Krankheit und plötzliche Kündigung. "Polnische PflegerInnen als billige Arbeitskräfte" "

Eine polnische TV-Dokumentation begleitet den Fall von Grażyna Świderska, die sich an die polnische Beratungsstelle des Projekts gewandt hat. Grażyna hat für anderthalb Jahre in Deutschland eine ältere Dame gepflegt. Die Frauen verstanden sich gut, die Arbeitsatmosphäre war angenehm. Dann jedoch bricht Grażyna plötzlich zusammen – sie erleidet einen Schlaganfall. Später muss sie erfahren, dass ihre Agentur ihr gekündigt und sie außerdem von der polnischen Krankenversicherung abgemeldet hat: Der Schutz ihrer Versicherung lief ohne ihr Wissen einen Tag vor der Einlieferung ins Krankenhaus aus. Der Fall von Grażyna ist noch offen, detaillierte Informationen liefert die Website des Senders.

26.09.2019 | UWAGA-TV

Original video & article [Polish] : Choroba i niespodziewane zwolnienie

"Polnische PflegerInnen in Deutschland als moderne Sklaven"

Die Polinnen Agda und Polina erzählen aus ihren Erlebnissen als Pflegerinnen in Deutschland. Beide berichten von den attraktiven Arbeitsangeboten in der häuslichen Pflege, die Agenturen ihnen in Polen gemacht haben. Vor Ort in Deutschland ist die Situation eine andere. Die Krankheitsbilder der Senioren sind schwerer als angegeben, die nötige Betreuung um ein Vielfaches intensiver. Die Frauen fühlen sich völlig unzureichend vorbereitet. Hinzu kommen Kommunikationsprobleme mit der Familie der Senioren; die polnische Agentur als Arbeitgeber ist kaum erreichbar. Diese Erfahrungen, so weiß Adam Rogalewski von der OPZZ, sind beispielhaft. Die deutschen Agenturen, denen die Pflegerinnen durch polnische Agenturen vermittelt werden, interessierten sich kaum für deren Verträge. Letztere selbst versprächen deutschen Agenturen oft eine Rund-um Betreuung, neben der 24-Pflege Unterstützung im Küche, Garten uvm.

13.07.2019 | GAZETAPRAWNA

Artikel in Originalsprache [Polnisch] : Współczesne niewolnice, czyli polskie opiekunki niemieckich emerytów

"OPZZ eröffnet Beratungsstelle für PflegerInnen in deutschen Haushalten"

Mehrere polnische Medien berichteten über die Eröffnung des Informationszentrums für entsandte ArbeitnehmerInnen am 15. April in Warschau. Die Einrichtung des Büros ist Teil des transnationalen, zweijährigen Projekts "Fair working conditions", das von der Europäischen Kommission finanziert wird. An dem Projekt sind mehrere Länder beteiligt, die sich jeweils auf einen Sektor des Arbeitsmarktes spezialisieren. In Warschau liegt der Schwerpunkt auf den polnischen und zunehmend auch ukrainischen Pflegekräften, die in deutsche Haushalte entsandt werden. Der Berater Adam Rogalewski beschreibt die typischen Probleme der meist weiblichen Arbeitnehmer: undurchsichtige Beschäftigungsverhältnisse, schwierige Arbreitsbedingungen, niedrige Löhne und die Gefahr einer Isolierung, denn die Arbeitgeber sind nur schwer zu erreichen. Hier setzt die Arbeit der Informationszentren an, die Hilfe und Beratung zu den Rechten der Arbeitnehmer auf angemessene Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen bieten.

15.04.2019 | PULSBISNEZU, POLSKI OBSERWATOR, EVERETHNEWS

Artikel in Originalsprache [Polnisch] : OPZZ uruchamia punkt konsultacyjny dla opiekunek osób starszych w Niemczech
Artikel in Originalsprache [Polnisch] : Powstał punkt konsultacyjny dla opiekunów i opiekunek osób starszych delegowanych do pracy do Niemiec
Artikel in Originalsprache [Polnisch] : Punkt konsultacyjny dla opiekunek osób starszych w Niemczech

"Faire Arbeitsbedingungen für entsandte Arbeitskräfte"

Die Friedrich Ebert Stiftung fasst die Ergebnisse des im Rahmen des Projekts „Fair Working Conditions“ stattfindenden Treffens europäischer gewerkschaftlicher Initiativen zur Unterstützung entsandter Beschäftigter zusammen. Die TeilnehmerInnen tauschten Erfahrungen über den aktuellen Stand und die Möglichkeiten der fairen Entsendung aus und berieten über Strategien der Verbesserung der Position der ArbeitnehmerInnen. Es wurden Erfolge bestehender Projekte wie TIDE POWER (Italien), REDER (Frankreich) oder Faire Mobilität (Deutschland) diskutiert sowie zukünftige Möglichkeiten zur Unterstützung erörtert. Die Teilnehmer identifizierten begrenzte, projektbezogene Laufzeiten und Förderungen als ein wichtiges Hindernis und betonten die Notwendigkeit einer weiteren transnationalen Zusammenarbeit von Gewerkschaften, Beratungsstellen und anderen weiteren Institutionen.

08.04.2019 | FES - FRIEDRICH EBERT STIFTUNG

Artikel in Originalsprache [Deutsch] : Faire Arbeitsbedingungen für entsandte Arbeitskräfte


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Diese Veröffentlichung wurde durch das Europäische Programm für Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI) finanziell gefördert. Die Inhalte entsprechen möglicherweise nicht den offiziellen Positionen der Europäischen Kommission.