Deutscher Gewerkschaftsbund

Was wir tun

Mit dem Projekt „European Fair Mobility Network“ legen wir den Grundstein für ein transnationales Beratungsnetzwerk für Wanderarbeiterinnen und Wanderarbeiter sowie entsandte Beschäftigte in Europa.

Wir verstärken die Zusammenarbeit zwischen gewerkschaftlichen und gewerkschaftsnahen Beratungsstellen in den Herkunftsländern Slowenien, Bulgarien und Rumänien sowie dem Zielland Deutschland.

In den Herkunftsländern haben wir Kontaktstellen eingerichtet, bei denen sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor ihrer Ausreise nach Deutschland über ihre Rechte auf dem deutschen Arbeitsmarkt informieren können.

Nach ihrer Rückkehr aus Deutschland unterstützen wir sie in den Kontaktstellen, wenn sie Ansprüche gegenüber Unternehmen in Deutschland geltend zu machen haben.

Die Kontaktstellen wurden in Bulgarien bei der KNSB/CITUB, in Slowenien bei bei der ZSSS und in Rumänien bei der FGS-Familia eingerichtet. Sie arbeiten eng mit dem Beratungsnetzwerk Faire Mobilität des Deutschen Gewerkschaftsbundes zusammen. Die Beraterinnen und Berater in den Kontaktstellen wurden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Faire Mobilität und von weiteren Fachkräften zur rechtlichen Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt geschult. Für die Beratungsarbeit werden mehrsprachige Informationsblätter hergestellt.

Das Projekt European Fair Mobility Network wird im Rahmen einer vorbereitenden Maßnahme der EU-Kommission gefördert und durch die Hans-Böckler-Stiftung und den Bundesvorstand des DGB kofinanziert. Träger des Projekts ist Arbeit und Leben Berlin.

Kontakt

Projekleiter
Dominique John, Vladimir Bogoeski
DGB, Keithstr. 1–3, 10787 Berlin

E-Mail mobilitaet@dgb.de
Telefon +49 30 21240540

gefördert von